Unterseiten

 

In jedem Unterrichtsfach wird Fachwissen und ein dazu gehörender Fachwortschatz vermittelt. Darüber hinaus sind aber auch eine Vielzahl von fächerübergreifenden Kompetenzen erforderlich, die eine erfolgreiche Mitarbeit im Unterricht möglich machen, angefangen im Umgang mit verschiedenen Arbeitsmaterialien bis hin zu kooperativen Arbeitsformen. Diese Kompetenzen werden hier in einem Curriculum für die Grundschule und für die Mittelschule zusammengefasst. Hinweise auf sprachliche Strukturen und Arbeitsformen, die in der täglichen Unterrichtsarbeit immer wiederkehren, finden Sie hier in Form von DIN A4-Plakaten zum Ausdrucken für das Klassenzimmer. 

 

Grundschule:

 

Schülerinnen und Schüler in Übergangsklassen verfügen über unterschiedliche Unterrichtserfahrungen, nicht alle sind in der Anwendung verschiedener Arbeitsweisen geübt. Im Kompetenzcurriculum für die Klassen Ü1 / Ü3 finden Sie eine Übersicht über die erforderlichen methodischen, sozialen und personalen Kompetenzen, die Schülern eine erfolgreiche Arbeit im Unterricht ermöglichen. Literatur mit Umsetzungsvorschlägen für die Grundschule gibt es unter anderem von Miriam Leick, erschienen im Cornelsen-Verlag. Die Arbeitsblätter sind hier u.a. als Word-Dokument auf einer CD enthalten, so dass sich der verwendete Wortschatz für eine Ü-Klasse anpassen lässt.

 

Mittelschule:

 

Das Methodencurriculum für die Übergangsklassen Ü5, Ü7, Ü8 und Ü9 entstand in Anlehnung an ein Methodencurriculum der Mittelschule. Für die Jahrgangsstufen 5-9 wurden schuleinheitlich 7 Bereiche festgelegt, in denen pro Jahrgangsstufe eine neue Methode eingeführt wird und die Schülerinnen und Schüler diese im Laufe des Schuljahres in verschiedenen Kontexten mit Hilfe der Lehrkraft immer wieder einsetzen und trainieren sollen. Die Methoden der verschiedenen Bereiche bauen aufeinander auf.
Bis Klasse 9 sollen die Schülerinnen und Schüler mit all diesen Methoden regelmäßig gearbeitet haben, um sie vor allem gut auf die Projektprüfung als Teil des Qualifizierenden Mittelschulabschluss vorzubereiten.
Für die Klassen Ü8 und Ü9 wurden Methoden zusammengestellt, die nicht identisch sind mit den Methoden einer Jahrgangsstufe einer Regelklasse. Dies hat mehrere Gründe: Besonders in dieser Altersgruppe verfügen Jugendliche der Übergangsklassen über unterschiedliche Unterrichtserfahrungen, nicht alle sind in der Anwendung verschiedener Arbeitsweisen geübt. Daher muss zunächst sichergestellt werden, dass die Schülerinnen und Schüler grundlegende Methoden beherrschen. Zudem erschweren noch geringe Deutschkenntnisse oft die Bewältigung komplexerer Methoden der oberen Jahrgangsstufen.
Zu Beginn des Schuljahres erhält jede Klassenlehrkraft diese Übersicht, in die sowohl sie als auch Fachlehrkräfte eintragen, wann sie welche Methode eingeführt bzw. geübt und was sie beobachtet haben. So können alle in der Klasse unterrichtenden Lehrkräfte sehen, auf welche Methoden sie zurückgreifen können und welche noch behandelt werden müssen.